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 Ausbau der L326 zwischen Horbach und Daubach abgeschlossen - Straße für den Verkehr freigegeben

Seit 40 Jahren haben Kommunalpolitiker und Ortsbürgermeister des Buchfinkenlandes vehement dafür gekämpft, dass die marode Landesstraße zwischen Horbach und Daubach ausgebaut wird, damit das Buchfinkenland endlich eine optimale verkehrstechnische Anbindung nach Montabaur, zur A3/A48 und zum ICE-Bahnhof erhält. Unterstützt wurden sie dabei von Landrat Weinert und Landrat Schwickert, von Verbandsbürgermeister Edmund Schaaf und seinen Vorgängern, von den politischen Parteien und den Landtagsabgeordneten der Region.

Im Jahre 2010 führte dies zum Erfolg. Das Land Rheinland-Pfalz erstellte die Planung und stellte die erforderlichen finanziellen Mittel zur Verfügung, nach etwas über einem Jahr und voll im Zeitplan konnte die Maßnahme nun abgeschlossen und die neue Trasse dem Verkehr übergeben werdem.

Allen, die an der Realisierung und Umsetzung des Großprojektes beteiligt waren, die es unterstützt und befördert haben, sei an dieser Stelle ganz herzlich gedankt!

(Text und Foto: Westerwälder Zeitung vom Donnerstag, 08.12.2011, S. 13)

Beim „9. Gackenbacher Apfelkelterfest“ 1.300 Liter Apfelsaft gepresst

Schon zum 9. Male seit 2002 hat der Gackenbacher Arbeitskreis „Ökologie“ im Rahmen seines Kelterfestes Äpfel von gemeindeeigenen Obstbäumen zu Apfelsaft verwertet. Viele Gackenbacher, aber auch Besucher aus Daubach, Ettersdorf, Montabaur, Eppenrod und Heilberscheid nutzten am vergangenen Samstag die Gelegenheit, beim Apfelkeltern zuzuschauen, den frischen Apfelmost sofort zu verkosten, Apfelsaft zu erwerben oder selbst mitgebrachte Äpfel keltern zu lassen.


Aus über 50 Zentnern heimischer Äpfel wurde auch in diesem Jahr wieder mehr als 1.300 Liter süßen Apfelmosts herausgepresst. Noch besser und schneller zu bewerkstelligen als in den Vorjahren war dies mit der eigens vom Arbeitskreisvorsitzenden Hans Jürgen Merfels in Luxemburg erworbenen Apfelmühle.

 
Hans Jürgen Merfels freute sich über die rege Resonanz und dankte ganz besonders den Mitgliedern des Arbeitskreises, aber auch allen anderen großen und kleinen Helferinnen und Helfern, die zum guten Gelingen des Festes beigetragen haben. Dank gilt auch dem Gasthaus „Zum Wiesengrund“ und den Inhabern, der Familie Dandanis, die für das leibliche Wohl der Arbeitskreismitglieder und der Besucher bestens gesorgt hat.

Die neu angeschaffte Apfelmühle ersparte den Arbeitskreismitgliedern viel Zeit beim Zerkleinern der Äpfel;
auch das Auspressen des Apfelmostes funktionierte deutlich schneller als bisher.

Auch die kleinsten und größten Äpfel, die in Gackenbach in diesem Jahr geerntet wurden, konnten bestaunt werden.

Kurt Brast, Mitglied im Westerwaldverein Buchfinkenland und im NABU, versorgte die Ap-felkelterfestbesucher mit vielfältigen Informationen rund um den Apfel. Auch fand er Zeit, die eine oder andere mitgebrachte Apfelsorte zu bestimmen. Im Rahmen einer kleinen Ausstellung, die er im Dorftreff des Gemeindehauses aufgebaut hatte, fanden Interessierte vielfältige Informationen über Streuobstwiesen, den Obstanbau sowie die Pflege und den Erhalt von Obstbäumen. Auch Herrn Brast sei herzlich gedankt.

 Westerwälder Zeitung von Mittwoch, dem 7. September 2011 - S. 20

  

Kirmes in Gackenbach
Ein Rückblick

Fast eine Woche hat sie gedauert, die Gackenbacher Kirmes 2011. Alles hat gut geklappt, auch der Wettergott hatte - nach einem heftigen Regenintermezzo am Freitag - ein Einsehen. Es gilt heute allen, die zum guten Gelingen des diesjährigen Kirchweihfestes beigetragen haben, ein ganz herzliches Dankeschön zu sagen:

. allen Helferinnen und Helfern, dem MGV "Cäcilia" Gackenbach und insbesondere dem Organisationsteam des "3. Gackenbacher Kirmesfrühstücks", 

. den weit über 80 Gackenbachern sowie Herrn Pfarrer Stephan Neis und Herrn Pfarrer i. R. Heinrich Linnighäuser für ihre Teilnahme am Kirmesfrühstück,

. den "Ladykrachern" für die Dorfrallye und das Bobbycar-Rennen, 

. der Schaustellerfamilie Anni und Klaus König und

. ganz besonders der Familie Dandanis, Gasthaus "Zum Wiesengrund", und ihren zahlreichen "guten Geistern" für die ausgezeichnete Bewirtung - das hat hervorragend geklappt!

Ein Fotoalbum mit weiteren Bildeindrücken von der Gackenbacher Kirmes 2011 finden Sie hier!

Friedhofshecke wurde kräftig geschnitten
Verjüngungsschnitt abgeschlossen

Die stattliche Buchenhecke, die unseren Gemeindefriedhof einfasst, ist schon älter als viele von uns. Sie war inzwischen deutlich über „mannshoch“ und so breit, dass sie kaum noch von zwei Seiten, von einem Gerüst aus, geschnitten werden konnte.
Um die schöne Hecke auf Dauer zu erhalten, war ein deutlicher Verjüngungsschnitt erforderlich. So wurde bereits in einem ersten Schritt im Jahre 2009 die Hecke im rückwärtigen Bereich des Friedhofs in der Höhe und in der Breite deutlich eingekürzt; im letzten Jahr hat dann die dem „Wasem“ zugewandte Seite einen starken Rückschnitt über sich ergehen lassen müssen. Und in diesem Jahr wurde die Maßnahme nun mit dem Rückschnitt der Hecke zur Kreisstraße sowie zum östlichen Wirtschaftsweg hin abgeschlossen. Natürlich sieht die Hecke nach dieser radikal anmutenden Schnittmaßnahme zunächst ein wenig „gerupft“ aus, aber schon bis zum nächsten Sommer werden neue Triebe den Eingriff fast verdecken. Hier und da sind alte Buchenstöcke ausgefallen, in diesen Bereichen werden im Herbst junge Buchentriebe nachgepflanzt. Die vor zwei Jahren geschnittene Rückseite hat sich inzwischen schon wieder bestens erholt, von dem Eingriff ist kaum mehr etwas zu sehen.


Zum Schutz gegen eindringende Wildtiere, aber auch freilaufende Hunde wurde nach der Schnittmaßnahme ein Schutzzaun errichtet, der mit der Zeit in die Hecke einwachsen kann.
In diesem Zusammenhang gilt unserem Gemeindearbeiter Josef Schlosser jun. ein herzliches Dankeschön, der im Auftrag der Ortsgemeinde die anstrengende und schweißtreibende Schnittmaßnahme durchgeführt hat.

Alte Friedhofskapelle mit neuem Anstrich und Verputz versehen
Gackenbacher Rentnerband hat erneut „zugeschlagen“

Wie alt die kleine Kapelle auf dem Gackenbacher Friedhof genau ist, darüber schweigen sich die Pfarr- und die Schulchronik leider aus; zu vermuten ist, dass der Friedhof und damit auch die Kapelle unmittelbar nach dem Neubau der Pfarrkirche, also nach 1884, angelegt und errichtet wurden. Bis zu diesem Zeitpunkt bestatteten wir Gackenbacher unsere Verstorbenen ja auf dem Friedhof, dem Kirchhof, rund um die alte Pfarrkirche in Kirchähr.
Nach den beiden Weltkriegen wuchs in der Bevölkerung der Wunsch, den Gefallenen, Vermissten und Verstorbenen eine würdige Gedächtnisstätte zu errichten. Die schon bestehende Friedhofskapelle wurde umgestaltet und in feierlichem Rahmen im Frühjahr 1958 eingeweiht. Noch heute erinnern die beiden bronzenen Tafeln und die auf ihnen vermerkten Namen an die vielen Opfer des ersten und des zweiten Weltkrieges auch aus unserer Gemeinde.
Inzwischen ist das alte Gemäuer in die Jahre gekommen, Außenanstrich und Verputz waren schadhaft und mussten dringend erneuert werden. Die Ortsgemeinde hat im Haushaltsplan 2011 die dafür notwendigen finanziellen Mittel bereits veranschlagt – und kann sie jetzt, bis auf die Materialkosten, für andere, wichtige Maßnahmen verwenden.
Denn die „Gackenbacher Rentnerband“, eine etwa zehn Personen umfassende Gruppierung rüstiger Rentner, hat sich bereit erklärt, die notwendigen Sanierungsmaßnahmen an der Friedhofskapelle unentgeltlich und ehrenamtlich auszuführen. Ich darf mich bei der „Rentnerband“ ganz herzlich für das Engagement bedanken: „Super, Männer, das habt Ihr - wieder einmal - toll gemacht!“


Die Innenseite der Friedhofskapelle wurde mit einem neuen Anstrich versehen, die Außenseite ziert jetzt ein edler Verputz und ist somit gegen Wind und Wetter optimal geschützt. Kräftig mit angepackt haben aus den Reihen der Gackenbacher Rentnerband Chefverputzer Bernhard Labonte sowie Josef Schlosser sen., Alfred Schlosser, Georg Wanner und Burkhard Metternich. 

Und so sieht die Kapelle nach den Renovierungsmaßnahmen aus - schön, gell ....

 

Martinsfeier und Martinsfeuer am Montag, 8. November 2010

Die gemeinsame St. Martins-Feier der beiden Ortsgemeinden Gackenbach und Horbach, der anschließende Martinszug und das Abbrennen des Martinsfeuers fand am Montag, 8. November 2010, statt. In der Gackenbacher Pfarrkirche haben Kinder unseres Kindergartens Buchfinkennest und der Grundschule im Buchfinkenland eine kurze Martisnfeier gestaltet. Anschließend führte der Martins-Zug - angeführt von St. Martin auf seinem Ross und unter musikalischer Begleitung durch den Musikverein Holler - zum Martinsfeuer unterhalb der Grundschule. Die Absicherung des Zuges haben die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hübingen übernommen.
Nach dem Abbrennen des Martinsfeuers wurden an die Kinder leckere Martinsbrezel ausgeteilt, das Kindergartenteam hatte sich gut vorbereitet und bot Glühwein, heißen Tee und schmackhafte Würstchen an.

Allen Helferinnen und Helfern, den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hübingen und dem Musikverein Holler sei an dieser Stelle noch einmal ausdrückliche gedankt. Ein besonderer Dank gilt St. Martin und seinem Ross! Engelbert und Michael Schlosser haben - wie in den Vorjahren - eines ihrer Pferde zur Verfügung gestellt. Die Rolle des St. Martin hat dankenswerter Weise Alina Jung aus Hübingen übernommen.

In diesem Jahr waren wir Gackenbacher zuständig für das Sammeln des Feuerholzes und den Aufbau des Martinsfeuers. Ich bedanke mich bei allen Helfern ganz herzlich für die tatkräftige Unterstützung bei dieser doch schweißtreibenden Arbeit. Ein ganz besonderes Lob haben die jungen Holzsammler Tobias, Julia und Philipp Born, Manuel Baier, Johanna Kessel sowie Matthias und Lukas Jähne verdient.

 

 

Zum achten Mal „Gackenbacher Apfelkelterfest“

Seit dem Jahre 2002 zeichnet der Gackenbacher Arbeitskreis Ökologie für den Erhalt und die Pflege der gemeindlichen Obstbaumbestände verantwortlich. Den besonderen Höhepunkt bildet das alljährlich stattfindende Apfelkelterfest. Schon zum 8. Male haben die Arbeitskreismitglieder rund um ihren Vorsitzenden Hans Jürgen Merfels zu diesem besonderen Ereignis eingeladen.

Bei spätsommerlichen Temperaturen fanden sich viele Besucherinnen und Besucher am vergangenen Samstag am Gackenbacher Gemeindehaus ein, um Äpfel zu keltern, um den frischen Apfelmost sofort zu verkosten, um Apfelsaft zu erwerben oder selbst mitgebrachte Äpfel keltern zu lassen. Und es war wieder ein großartiges Erlebnis zuzuschauen, wie die vielen Helferinnen und Helfer, Kinder und Erwachsene, mit Begeisterung und in vielen Arbeitsgängen aus über 50 Zentnern heimischer Äpfel mehr als 1.300 Liter süßen Apfelmost herauspressten.

"Zwei Tage lang haben fleißige Helferinnen und Helfer, darunter viele Kinder, Äpfel geerntet", konnte Hans Jürgen Merfels, der Vorsitzende des Arbeitskreises, berichten und weiter: „Schon dafür darf ich allen ganz herzlich danken.“

Aus den Früchten wird Most gepresst, aus dem neben Apfelsaft und -wein auch Apfelgelee gezaubert werden kann. Neben den Mitgliedern des Arbeitskreises deckten sich viele Gackenbacher mit dem „Gackenbacher Früchtchen“ ein; und sogar weit angereiste Interessierte konnten die Arbeitskreisler auf ihrem Fest begrüßen.
Aus Ettersdorf und Isselbach, aus Eppenrod und Heilberscheid und sogar aus Hillscheid, Großholbach, Daaden und Bad Marienberg kamen Gäste mit eigenen Äpfeln oder auch mit Korbflaschen und Kanistern, um sich den guten Apfelmost zu sichern.

Dem Arbeitskreis „Ökologie“ und all seinen Mitgliedern, die sich beim Apfelkelterfest und dessen Vorbereitung erneut und tatkräftig engagiert haben, darf ich im Namen der Ortsgemeinde herzlichen Dank sagen.

Damit aber noch nicht genug: Auf einer naturkundlichen Ausstellung, die parallel zum Apfelkelterfest im Dorftreff des Gemeindehauses stattfand, wurden Tiere und Pflanzen der heimischen Obstwiesen und Felder gezeigt. Auch wurden heimische Apfelsorten vorgestellt und zum Probieren angeboten. Für die überaus fachkundige Gestaltung und Durchführung dieser Ausstellung darf ich ganz besonders den engagierten Naturschützern Herrn Kurt Brast aus Dies und Frau Ingeborg Baldus aus Montabaur danken. 

 

Aktion „Saubere Landschaft 2010“ - Dankeschön an alle kleinen und großen Helfer

Immerhin 18 kleine und große Gackenbacher haben sich in diesem Jahr in unserer Gemeinde zusammengefunden, um den Müll und den Unrat einzusammeln, den andere einfach in der freien Natur entsorgen.

Es war eine ganze Menge, ein Anhänger voll, was da so alles zusammengekommen ist. Viele leere Flaschen und Getränkedosen, aber auch Autoreifen und sogar ein Staubsauger und ein kleines Holzregal. Die jungen Sammler brachten es in ihren Kommentaren auf den Punkt: „Die spinnen, die Leute, die einfach ihren Müll, im Wald und am Straßenrand wegwerfen.“

Ganz schön anstrengend und schweißtreibend war es auch, diesen Unrat aus den zum Teil steil abfallenden Wege- und Straßenrändern herauszuholen. Und das musste natürlich belohnt werden: Nach der anstrengenden Sammelaktion schmeckte den kleinen und großen Helferinnen und Helfern an der Gackenbacher Grillhütte eine leckere Grillwurst ganz besonders gut. 


Besonders die jungen Helferinnen und Helfer Georgia und Samantha Huth, Nico und Chantal Schlosser, Max und Sebastian Weis,
Manuel Baier und Lukas Wilhelmi waren mit viel Spaß und Ehrgeiz bei der Sache.

 

Bildstock am Totenweg renoviert - Dank für ehrenamtliches Engagement

Seit vielen Jahrzehnten steht er schon dort am oberen Ende des Totenwegs, der Bildstock, dort,
wo früher die „Alte Linde“ stand. In die Jahre gekommen, war jetzt wieder einmal eine gründliche Renovierung
notwendig.
Mitglieder der „Gackenbacher Rentnerband“, Bernhard Labonte und Josef Schlosser sen., haben die Sache 
in die Hand genommen. Bernhard Labonte hat den Bildstock mit neuem Außenputz und neuem Innenanstrich
versehen, Josef Schlosser hat die Restaurierung des alten Holzkreuzes übernommen.
Auch die Firstbretter waren morsch und unansehnlich. Ratskollege Reiner Wilhelmi hat sie kurzerhand erneuert.
Jetzt erstrahlt der Bildstock wieder in neuem Glanz und Wanderer und Ruhesuchende können dort,
an dem wunderschönen Aussichtspunkt, inne halten und einen Moment verweilen.

  

Dankeschön-Veranstaltung für Ehrenamtliche - 
mehr als 40 Gackenbacher Frauen und Männer engagieren sich für ihr Dorf

„Unser Dorf lebt - weil sich viele Menschen uneigennützig und ehrenamtlich für die Ortsgemeinde engagieren!“
Mit diesen Worten eröffnete Ortsbürgermeister Hans Ulrich Weidenfeller die „Dankeschön-Veranstaltung“ für Ehrenamtliche, zu der die Ortsgemeinde gerne eingeladen hatte. Weit mehr als 40 Frauen und Männer aus Gackenbach leisten seit vielen Jahren unverzichtbare ehrenamtliche Arbeit und dafür, so der Ortsbürgermeister, gilt es im Namen der Ortsgemeinde ein ganz herzliches Dankeschön zu sagen.

Und dieser Dank gilt insbesondere 

- den Mitgliedern des Arbeitskreises „Dorf- und Heimatgeschichte“, die in den letzten 10 Jahren viel Licht in das 
Dunkel der dörflichen Geschichte gebracht haben. Großes Ziel der Arbeitskreismitglieder ist die Erstellung
einer Dorfchronik. 

- dem Arbeitskreis Gemeindeleben, der seit 2004 insbesondere drei Projekte dauerhaft auf den Weg gebracht hat: das monatliche Dorffrühstück, den „Kaffeeklatsch“ für die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger und den 
„Computerkurs (nicht nur) für Senioren“. 

- dem Arbeitskreis „Ökologie“, der sich die Pflege und den Erhalt der gemeindlichen Obstbaumbestände auf die 
Fahnen geschrieben hat. Darüber hinaus fährt er auch die Früchte seiner Arbeit ein, schon zum 6. mal feierte er 
das „Gackenbacher Apfelkelterfest“. 

- den Gackenbacher Mitgliedern des Arbeitskreises Buchfinkenland, der sich seit 8 Jahren mit weiteren 
Bürgerinnen und Bürgern aus Horbach und Hübingen um die „interkommunale Zusammenarbeit“ in den 
Buchfinkenlandgemeinden verdient gemacht hat. Die Gründung des Kinder- und Jugendchores, die 
Ausweisung der Buchfinkenlandrundwanderwege und des Nordic Walking Parcours sind nur drei der vielfältigen 
Betätigungsfelder. 

- der „Gackenbacher Renterband“, das sind 10 rüstige Senioren, die es sich auf die Fahne geschrieben haben, 
die Ortsgemeinde tatkräftig bei einzelnen Projekten zu unterstützen. Mit der Pflege und Unterhaltung der vielen Ruhebänke, mit Arbeiten im Rahmen der Neugestaltung der Grillhütte und sonstigen Verschönerungsarbeiten haben sie der Ortsgemeinde in den letzten Jahren so manchen Euro in der Gemeindekasse eingespart. 

- den Mitgliedern des Ortsgemeinderates, die nicht nur ihrer Ratstätigkeit nachgehen und Entscheidungen für die Ortsgemeinde zu treffen haben, sondern vielfach auch selbst mit Hand anlegen, wenn in der Ortsgemeinde das eine oder andere Projekt zu realisieren gilt. 

-  einzelnen Bürgern, die sich spontan bereit erklären, bei Einzelprojekten wie der Neugestaltung des Sitzplatzes
„Unter den Turnerstangen“ oder der Gestaltung der Außenanlagen an der Grillhütte mit anzupacken.

Ehrenamt bedeutet, sich unter Verzicht auf die eigene Freizeit für andere Menschen einzusetzen.
Allen, die sich in unserer Ortsgemeinde engagieren, gilt es, dafür ein herzliches Dankeschön auszusprechen.
Damit verbunden ist aber gleichzeitig auch der Wunsch und die Bitte, dass sich auch in den nächsten Jahren
immer wieder Menschen finden, die bereit sind, Zeit und Energie für unser Dorf, für Gackenbach, zu opfern.

 

Gackenbacher Fastnachtsbrauch: Eier und Speck im Dorf gesammelt

Eier statt Kamelle und Speck statt des Veilchendienstagsgroschens: Dieses traditionelle Brauchtum zelebrieren die Gackenbacher Jahr für Jahr. Pünktlich um 11.11 Uhr trifft sich die bunte Narrenschar an der Pfarrkirche, um gemeinsam durch den Ort zu ziehen. An jeder Haustüre wird ein kleiner Stopp eingelegt. "Ho, ho, ho, die Fassenacht is do, drobe aus dem Hühnerhaus, holt ein Korb voll Eier raus, ho, ho ho, die Fassenacht is do", mit diesem aus allen Kehlen der närrischen Schar schallenden Spruch fordern die Jecken nun Eier und Speck ein. Gerne heißen die Gackenbacher die lustige Truppe in ihren Wohnzimmern und Küchen willkommen und spenden bereitwillig die Lebensmittel, die am Abend für ein deftiges Mahl im South West Café verwendet werden. Selbstverständlich haben alle Speck- und Eier-Spender die Chance, mit um die Gackenbacher Häuser zu ziehen, und so vergrößert sich die närrische Gruppe nach jedem Besuch eines Haushaltes. Aber nicht nur Eier und Speck werden gestiftet: In manchen Häusern gibt es auch leckere, süße und deftige Schmankerl zur Stärkung für die fleißigen Sammler. "Kreppel, Heringe, Kaffee und Kuchen, aber auch so manches Schnäpschen und Bierchen werden uns beim Sammeln gereicht", berichtet Ortsbürgermeister Uli Weidenfeller fröhlich. Trotz der vielen Leckerein, freuen sich die Gackenbacher Narren stets ganz besonders auf das traditionelle Veilchendienstagsgericht - nämlich deftige Eier mit Speck.  

(Westerwälder Zeitung vom 25.02.2009, Seite 19.)

 

Bericht über die Einwohnerversammlung am Mittwoch, 26. November 2008

Mehr als 30 interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger konnte Ortsbürgermeister Hans Ulrich Weidenfeller zu der Einwohnerversammlung begrüßen, die sich über das aktuelle Geschehen in der Ortsgemeinde und in der Verbandsgemeinde informieren wollten. Der Ortsbürgermeister freute sich, als kompetenten Diskussions- und Ansprechpartner von Seiten der Verbandsgemeinde Bürgermeister Edmund Schaaf begrüßen zu können.

Orts- und Verbandsbürgermeister berichteten über die Entwicklung der Einwohnerzahlen, auch unter dem Aspekt der demographischen Entwicklung, über die Entwicklung der Einnahmen und Ausgaben und den Haushalt der beiden kommunalen Gebietskörperschaften und schließlich über "Das Leben im Dorf" und den zukünftigen Umgang mit neuen Baugebieten bzw. die Entwicklung des Innenbereichs und der Ortskerne. Ortsbürgermeister Weidenfeller dankte insbesondere den vielen ehrenamtlich in der Ortsgemeinde Tätigen.
In der Zuständigkeit der Verbandsgemeinde liegt u. a. die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung sowie die bauliche Unterhaltung der Grund- und Hauptschulen. Für die Grundschule Horbach stehen im nächsten Jahr umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an, die Verbandsgemeinde wird etwa 1 Mio. € in das Gebäude investieren.

Der Ortsbürgermeister berichtete über

Einwohner - Stand und Entwicklung
Die „Gackenbacher Alterspyramide“
Kinderzahlen in Kindergarten und Grundschule

Haushalt – Stand und Entwicklung
Maßnahmen 2007/2008 und darüber hinaus

Ehrenamt in Gackenbach

Bauliche Entwicklung der Ortsgemeinde
Innen vor außen – Erhaltung des Ortskerns

Den Gesamtbericht der Ortsgemeinde können Sie hier einsehen.
(Hinweis: Das Laden des umfangreichen Berichtes kann einige Zeit in Anspruch nehmen.)