Buchfinkenland - Das Wanderland 

Im südlichsten Zipfel des Westerwaldes, unmittelbar an der Grenze zum Rhein-Lahn-Kreis, liegt inmitten des Naturparks Nassau das Buchfinkenland mit den drei rund 2.000 Einwohnern zählenden Gemeinden Gackenbach, Horbach und Hübingen.    

Der Buchfink ist der "Wappenvogel" der Kleinregion.

Das "Buchfinkenland" aus Satellitensicht mit seinen weiten Wäldern und Wiesen, den kleinen Dörfern und intakter Natur
(© Open Street Map).

Seine Landschaft ist geprägt von weiten Mischwäldern und den tief in die Landschaft eingeschnittenen Tälern
des Gelbachs, des Daubachs und des Hübinger Baches. Herrliche Aussichtspunkte auf gut ausgeschilderten Buchfinkenlandrundwanderwegen gewähren wunderschöne Weit- und Ausblicke in den angrenzenden Taunus und den hohen Westerwald. Und was wäre gesünder, als sich diesen wunderschönen Landstrich auf Schusters Rappen oder im Nordic-Walking-Schritt zu erwandern.

Einen aktuellen Flyer mit einer Wanderwegekarte (s. unten), einigen Informationen und Hinweisen auf die
gastronomischen und touristischen Betrieb erhalten Sie hier oder bei der Ortsgemeinde.

Und woher kommt der Name "Buchfinkenland"?

In der waldreichen Region des Westerwaldes - und so ist es auch im Buchfinkenland - gibt es besonders
viele Buchfinken, lustige, bunt gefiederte und muntere Gesellen, die der Kleinregion ihren Namen einbrachten.

Eine andere, eher volkstümliche Version lautet folgendermaßen:
Vor einhundert und mehr Jahren mussten die Arbeiter aus dem Buchfinkenland ihre Arbeitsstätten in Montabaur,
im Kannenbäckerland und in den Bergwerken des Siegerlandes noch zu Fuß erreichen. So marschierten sie
schon früh morgens unter Singen und Pfeifen durch die Nachbargemeinden Daubach, Untershausen und Holler.
Und weil die Menschen im Buchfinkenland ein lustiges Völkchen sind, gab man ihnen den Namen "Buchfinken"
und dort, wo sie herkamen, war eben das Buchfinkenland.

Kennen Sie den Gesang des Buchfinks? Nein - dann klicken Sie hier!

                                                                                                                                                                             

Der Nordic Walking Park Buchfinkenland 

Die drei Buchfinkenlandgemeinden Gackenbach, Horbach und Hübingen, die Ortsgemeinde Welschneudorf und
das Familienferiendorf Hübingen haben - mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz und der Westerwald Touristik in Montabaur - gemeinsam einen über 50 km langen Nordic Walking Parcours eingerichtet.

Sieben miteinander verbundene Routen mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden verbinden die landschaftlich reizvolle Buchfinkenlandregion mit der Nachbargemeinde Welschneudorf. Der Nordic-Walking-Park Buchfinkenland ist nach den neuesten Normen des Deutschen Nordic-Walking-Verbandes ausgeschildert und zertifiziert. In Gackenbach steht das Eingangsportal auf dem kleinen Wanderparkplatz hinter der Pfarrkirche.




                                                                                                                                                                               

Der Buchfinkenland-Dreidörferweg

Das im südlichen Westerwald gelegene Buchfinkenland ist durch seine günstige Lage im Naturpark Nassau ein ideales Wandergebiet speziell für Tageswanderer. Abwechslungsreiche Routen durch naturnahe Laubwälder und tief eingeschnittene Bachtäler sowie wunderschöne Aussichtspunkte machen Appetit auf mehr.

 

 

    

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er „Große Buchfinkenland-Rundwanderweg“ verbindet auf fast 16 km die drei Dörfer des Buchfinkenlandes Gackenbach, Horbach und Hübingen. Einstiegsmöglichkeiten in die große Wandertour bieten insbesondere die Wanderparkplätze bei der Gackenbacher Pfarrkirche, am Horbacher Friedhof und am Hübinger Feldkapellchen.

Vom Gackenbacher Wanderparkplatz aus nimmt der Wanderweg B1 auf den ersten Kilometern den gleichen Verlauf wie der Wanderweg B2 (s.u.). Erst im Gemarkungsbereich „Hohe Heide“ und kurz vor der Überquerung der K171 trennen sich die Wege. Der Wanderweg nimmt nun Kurs quer durch das Wiesental und über den von Birken gesäumten Wiesenweg zum Feldkapellchen am Wanderparkplatz in Hübingen, der mit seinem weiten Ausblick in die Taunushöhen zur kurzen Zwischenrast einlädt. Von dort aus führt der Wanderweg quer durch die Hübinger Ortslage bis an die südliche Gemarkungsgrenze, gleichzeitig auch die Grenze des Westerwaldkreises zum Rhein-Lahn-Kreis hin, bevor er dann in einem weiten Bogen, am „Wilden Mann“ vorbei, in das Seelbachtal einmündet.

An der Ruine der alten Silberschmelzhütte „Buckerig“ stößt der Wanderweg auf den Hübinger Bach und folgt diesem talabwärts bis nach Dies. Vorbei am Tannenhof muss der Wanderer nun wieder bergauf und durch das „Gebrandene“ – hier gibt es noch viele Kohlenmeilerplätze zu sehen – die Höhen bei Gackenbach gewinnen. Unmittelbar bei der Gackenbacher Grillhütte verlässt der Wanderer diesen waldreichen Abschnitt des Wanderweges, sein Blick fällt von hier aus unmittelbar auf die Gackenbacher Pfarrkirche, dem Startpunkt seiner Wanderung.



Startpunkt des 8 km langen, sehr waldreichen Rundwanderweges B2 ist der Wanderparkplatz unmittelbar hinter der Gackenbacher Pfarrkirche. Der Weg führt zunächst über die Kirchstraße (K 172) und vorbei am Altenheim Horbach, dem Ignatius-Lötschert-Haus, und biegt dann rechts ab am Waldrand entlang zur kleinen Marienkapelle oberhalb des Altenheims. Hier, unterhalb des Horbacher Waldsportplatzes, gibt es herrliche Aus- und Fernblicke über Gackenbach und Horbach hinaus weit in den hohen Westerwald und den benachbarten Taunus.

Vorbei am Horbacher Friedhof und durch den dortigen Ortskern führt der Wanderweg zunächst in Richtung Daubach, bevor er in dem nun beginnenden Buchenmischwald scharf links abbiegt in Richtung Daubachtal.
Vorbei an der uralten „Weibereiche“ und der „Wüstung Wilgenhausen“ erreicht der Wanderweg, nachdem er die Kreisstraße 171, die aus dem Buchfinkenland in Richtung Nassau-Bad Ems-Koblenz führt, gequert hat, wieder den Gackenbacher Gemarkungsteil „Hohe Heide“ und führt vorbei an der „Wüstung Linsingen“ und historischen Hügelgräbern zurück zum Ausgangspunkt, dem Wanderparkplatz bei der Gackenbacher Pfarrkirche.


Die etwa 7,5 km lange Wegestrecke des Wanderweges B3 beginnt oberhalb der Gemeinde Hübingen am Wanderparkplatz. Nur wenige Meter entfernt lädt das kleine Feldkapellchen mit den Wendelinuslinden zur Rast ein. Von hier aus genießt der Wanderer einen Blick über die Taunushöhen bis zum Feldberg im Taunus.

Am Feldkapellchen vorbei gelangt der Wanderer durch den Birkenweg zur Kreisstraße 173. An der Straße nach Winden biegt der Wanderer scharf links in den Wanderweg „Hohes Tal“ ab. Eine kurvenreiche Wegestrecke durch den Buchenwald verschafft immer wieder den Blick auf die Wiesen im „Hohen Tal“, das durch seine besonders ruhige Lage so richtig zum Entspannen einlädt. Am Ende des Waldes marschiert der Wanderer auf dem untersten Weg gen Tal zu den vielen Fischteichen.

Bevor er die Gemarkung der Gemeinde Hübingen verlässt, überquert er den Seelbach und gelangt auf die Windener Seite. Nach einem kleinen Anstieg kehrt er wieder in das Tal zurück und übertritt erneut den Seelbach. Die Strecke nach Hübingen steigt durch die „Silberkaut“ an; über die Windener Straße gelangt er zum Wahrzeichen Hübingens in der Ortsmitte, einem in Stein gehauenen Buchfink. Der Endspurt führt entlang der Vogelschutzhecke zum Wanderparkplatz am Feldkapellchen.